Wir laden Sie herzlich ein ...
im Gemeindebezirk St. Johannis (Bockenemer/innen sehr willkommen)
- zum Gottesdienst in St. Johannis am ersten Sonntag/Monat, 09.00 Uhr. Der Gottesdienst am 06.09. fällt aus! Stattdessen laden wir herzlich zu einem regionalen Diakonie-Gottesdienst nach Bockenem ein!
- zur Andacht „5nach6“ freitags ab 18 Uhr
- zum Nachmittag der Begegnung jeweils am 3. Mittwoch im Monat im Dorfgemeinschaftshaus Königsdahlum (Sommerpause Juli/August). Herzliche Einladung zum 16. September 2026 um 15 Uhr!
im Gemeindebezirk St. Pankratius (Königsdahlumer/innen sehr willkommen)
- zum Seniorennachmittag am Freitag, 14.08. und 11.09. um 15 Uhr im Gemeindehaus Bockenem
- zur Gartenkirche am Samstag, 15.08. um 17 Uhr in den Garten des Gemeindehauses
- ZUSAMMEN
Diakoniegottesdienst in St. Pankratius
"Zusammen" - so heißt das Motto der diesjährigen Woche der Diakonie. Zwischen dem 6. und 13. September soll auf die soziale Arbeit, die Beratungsstellen und diakonischen Einrichtungen der evangelischen Kirche Aufmerksam gemacht werden.
Die Woche soll aber auch daran erinnern, dass wir Menschen durch ein verständnisvolles Miteinander weiterkommen als mit kompromissloser Konfrontation.
Diese Themen bestimmen auch den Gottesdienst am 06.09. in der St. Pankratiuskirche Bockenem, der um 10.00 Uhr beginnt und die Woche festlich eröffnet.
Mitarbeitende des Diakonischen Werkes Bockenem, Diakonie-Beauftragte aus den Kirchenvorständen der Region und Pastor i.R Claus-Ulrich Heinke haben dazu einen abwechslungsreichen Verlauf vorbereitet, unter anderem mit kleinen Aktionen, Szenen und Liedern. Im Mittelpunkt steht die Geschichte vom Zöllner Zachäus, der von einer Palme aus den Vorbeizug Jesu beobachtet und trotz seines zweifelhaften Rufes von Jesus eingeladen wird.
Lassen Sie sich an diesem Sonntag mit auf die Palme bringen und wieder herunter! Neugierig geworden? Sie sind herzlich eingeladen!
- Mit dem Reich Gottes ist es wie mit einer Hochzeitsfeier …
So vergleicht Jesus immer wieder mit einladenden Bildern das Himmelreich. Manchmal erleben wir es aber auch umgekehrt, dass wir bei einer Hochzeit den Eindruck haben, ein bisschen ist es, wie der Himmel auf Erden.
Ich glaube, dass Jesus beides so gemeint hat:
Feiert die Liebe, so als ob es schon ein Vorgeschmack des Himmels ist. Feiert das Zusammenwachsen von Menschen und lebt, als ob ihr schon hier ein bisschen Himmel erleben könnt. Feiert die Gottesdienste und die Trauungen, als wären sie ein zwar schwaches Abbild vom Reich Gottes aber eben auch ein Bild von Gottes Reich der Liebe.
Wir wissen, wie schön das Zusammenleben sein kann und erleben auch, dass es manchmal ganz schön schwierig wird. Das fängt bei der Tischordnung für eine Hochzeitsfeier an und hört beim Speiseplan nicht auf. Und doch lasst uns jeden Versuch feiern, wenn Gemeinden so zusammenwachsen wie Bockenem und Königsdahlum und wie Trinitatis Im Ambergau. Es ist ein bisschen wie Hochzeit, wo wir erleben, wie schön und wie schwierig es ist, wenn die Stärken und die Schwächen von Menschen zusammenkommen, wenn wir erleben, dass wir Kompromisse eingehen müssen, um am Ende festzustellen: wir sind bereichert durch die anderen und die anderen durch uns!
Doch das Reich Gottes hier in unseren Dörfern scheint oft noch so weit entfernt. Aber Anfänge gibt es, die wir feiern können und pflegen, damit noch Schöneres daraus wachsen kann.
Ich bin neu in Ihrem Kirchenkreis. Von vielem habe ich keine Ahnung.
Aber ich habe die Chance, unbelastet von all dem, was gut gelaufen ist oder verletzt hat, zu hören, unbefangen zu beobachten und Ideen auszubrüten. Als ich vor einigen Wochen Ihre vielen Dörfern auf der Karte suchte mit ihren Eigenarten, Stärken und Schwächen, da habe ich eine Ahnung bekommen, von den Chancen aber auch von der Mühsal des Zusammenwachsens.
„Wie bei jeder Hochzeit“ habe ich gedacht, „man müsste das Gute, das Gelingende feiern“! Jesus vergleicht uns mit seinen Gästen auf seinem Hochzeitsmahl.
Warum versuchen wir es nicht selbst, ein bisschen mehr Hochzeit zu feiern?
Ich habe diese Idee einigen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern vorgetragen – und sie fanden sie gut.
Wir wollen das große Hochzeitsessen in kleine Portionen verteilen, in viele einzelne Gänge.
An acht Samstagen lädt eine unserer Gemeinden ein zu einem besonderen Gottesdienst. Die jeweiligen Gastgeber bereiten einen Gang für das Menü und alle sind geladen. Überall können wir einen neuen, kleinen Vorgeschmack bekommen vom großen Hochzeitsmahl Gottes.
Die Kirchengemeinde Bockenem-Königsdahlum beginnt im Gartengottesdienst am 15. August ab 17:00 Uhr im Garten des Gemeindehauses mit dem Aperitif. Mitglieder des Kirchenvorstands reichen ein köstliches Getränk, um Sie auf das Hochzeitsmahl und das Reich Gottes einzustimmen. Alle sind eingeladen aus Königsdahlum und Bockenem, aus dem gesamten Ambergau und dem weiteren Umfeld.
Wann es den nächsten Gang dieses Hochzeitsmahles geben wird? Das wird sich zeigen.
Ich bin gespannt, wer alles mitmacht und womit Sie uns auf den Geschmack bringen wollen. Wird es eine Käseplatte geben oder eine Auswahl dessen, was man aus Wein machen kann (vielleicht beim Gottesdienst im Weinberg) oder freuen wir uns auf unterschiedliche köstliche Desserts? Schreiben Sie mir, ob Sie Lust haben mitzumachen und welchen Gang des Menüs Sie übernehmen wollen. Wer das alles bezahlen soll?
Ich bin sicher, wir finden eine Möglichkeit, dass die Kosten gering bleiben.
Vermutlich wird dieses Hochzeitsmahl sehr viel länger dauern, als wir uns dies vorstellen.
Ich tröste mich damit, dass auch das Reich Gottes nicht so schnell und nicht so stürmisch gekommen ist, wie die ersten Jünger es erwartet haben.
Rolf Wulkop (rolf.wulkop@evlka.de)